Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.
(Mt 11,28)

 

 

 

 

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Gebetsanliegen des Papstes (1 & 2) und der Schweizer Bischöfe (3) 2016

Januar

  1. Für den interreligiösen Dialog: Um Frieden und Gerechtigkeit als Früchte echten Dialogs unter den Religionen.
  2. Für die Einheit der Christen: Austausch und brüderliche Liebe ermögliche den Christen, mit der Hilfe des Hl. Geistes alle Glaubensspaltungen zu überwinden.
  3. Nach wie vor bestehen zwischen den Konfessionen Unterschiede betreffend das Glaubensbekenntnis und das Verständnis der zehn Gebote. Mögen die Christen auf dem Weg der einen Liebe und der Hoffnung dem Ziel des einen Glaubens näher kommen.

Februar

  1. Für das Geschenk der Schöpfung: Dass sie durch unsere Achtsamkeit und Pflege künftigen Generationen erhalten bleibe.
  2. Für Asien: Um bessere Wahrnehmung all dessen, was die Begegnung zwischen dem Christentum und den Völkern Asiens fördert.
  3. Der Mensch nimmt in der Schöpfung eine einzigartige Stellung ein und ist begabt mit geistlichem Leben. Möge überall auf der Erde die Würde jedes Menschen und des ganzen Menschen gewahrt werden.

März

  1. Für Familien in Not: Vor allem die Kinder sollen in gesunden und friedlichen Verhältnissen aufwachsen können.
  2. Für die verfolgten Christen: Dank des Fürbittgebets der Kirche mögen die ihres Glaubens wegen Diskriminierten dem Evangelium entschieden treu bleiben.
  3. Mögen die Christen die Fastenzeit mit Ernsthaftigkeit begehen als eine Zeit der geistlichen Vertiefung und des solidarischen Teilens.

April

  1. Für die Kleinbauern: Dass ihre mühsame Arbeit gerecht entlohnt werde.
  2. Für die Christen in Afrika: Dass ihnen bei allen politisch-religiösen Konflikten gelinge, ihren Glauben an Jesus Christus und ihre Liebe zu bezeugen.
  3. Möge die Osterzeit von der Freude Zeugnis geben, dass Christus, unser Leben, stärker ist als der Tod, Gnade stärker als Sünde, Versöhnung stärker als Schuld.

Mai

  1. Um Respekt für die Frauen: Dass Frauen auf der ganzen Welt geachtet werden und ihr gesellschaftlicher Beitrag höchste Wertschätzung erfahre.
  2. Eifriges Rosenkranzgebet in den Familien und Gemeinden diene dem Frieden und der Verbreitung des Evangeliums.
  3. Mögen die Feste Himmelfahrt und Pfingsten erlebt wer den im Hören auf den Heiligen Geist, der Kopf und Herz darauf vorbereitet, geisterfüllter zu reden und zu handeln.

Juni

  1. Für den Zusammenhalt der Menschen: Einsame und Alte mögen – besonders in den großen Städten – Gelegenheiten menschlicher Begegnung und solidarisches Verhalten vorfinden.
  2. Für die Seminaristen, für die Novizinnen und Novizen: Menschen mit Freude am Evangelium mögen sie voll Weisheit in ihren Beruf einführen.
  3. Mögen die mit den Kindern gefeierten Sakramente die Erwachsenen an ihren eigenen Glauben und ihr kirchliches Engagement erinnern und sie dazu ermutigen.

Juli

  1. Ureinwohnern, deren Identität und Daseinsberechtigung in Frage gestellt werden, soll mit Hochachtung begegnet werden.
  2. Die Kirche Lateinamerikas und der Karibik möge ent- sprechend ihrer Sendung das Evangelium mit neuer Kraft und Begeisterung verkünden.
  3. Mögen jene, die in den Ferien sind, sich Zeit nehmen für geistliche Lektüre und den Besuch kultureller und religiöser Stätten.

August

  1. Sport ermögliche den Völkern freundliche Begegnungen und trage zum Frieden in der Welt bei.
  2. Um gelebtes Evangelium: Glaubenszeugnis, Ehrenhaftigkeit und Nächstenliebe der Christen mögen die frohe Botschaft beleben.
  3. Der Nationalfeiertag öffne die Herzen in Dankbarkeit für unser Land und mache gleichzeitig achtsam für jene Länder, die von Ausbeutung, Not, Krieg und Hunger betroffen sind.

September

  1. Für alle Bemühungen um das Gemeinwohl und den Aufbau einer Gesellschaft, in deren Mitte die menschliche Person steht.
  2. Sakramentenempfang und Bibelbetrachtung befähige die Christen zur Mission.
  3. Möge die schulische Bildung unserer Kinder und Jugendlichen die spirituelle und besonders die christliche Dimension unseres Lebens nicht vernachlässigen.

Oktober

  1. Für die Journalisten: Dass sie in ihrem Beruf stets von Respekt vor der Wahrheit und von soliden ethischen Grundsätzen geleitet werden.
  2. Der Missionssonntag erneuere die christlichen Gemeinden in der Freude am Evangelium und einer verantwortungsvollen Glaubensverkündigung.
  3. Der Monat der Weltmission öffne die Herzen der Christen in der Schweiz für die Freude des Evangeliums und der Evangelisierung durch Gebet und Teilen.

November

  1. Für die Zielländer von Flüchtlingen: Sie mögen in ihren Bestrebungen solidarisch unterstützt werden.
  2. Für die Zusammenarbeit von Priestern und Volk Gottes in den Pfarrgemeinden: um gegenseitige Ermutigung in ihrem jeweiligen Dienst.
  3. Mit dem wunderbaren Fest von Allerheiligen erscheint das Leben als ein Weg der Heiligung und der Tod als eine Geburt für den Himmel. Mögen die Christen gelassen und ohne Scheu über den Sinn ihres Lebens und Sterbens nachdenken.

Dezember

  1. Der Skandal, dass Kinder als Soldaten missbraucht werden, soll weltweit ausgeschlossen werden.
  2. Die Völker Europas mögen an Hand des Evangeliums wiederentdecken, welche Freude und Hoffnung dem Leben innewohnt.
  3. Der Advent ist eine Zeit des Wartens. Mögen die Christen in ihren Herzen die Ankunft dessen vorbereiten, der sie vom Bösen und von der Sünde erlöst und ihnen den Frieden von Weihnachten bringt. 

Gebetsmeinungen von Papst Franziskus für 2015

Januar

  1. Friede: Für den gemeinsamen Einsatz aller Religionen
  2. Die Berufung zum Ordensleben: Für die Freude in der Nachfolge Christi und im Dienst an den Armen

Februar

  1. Gefängnisse: Für einen Neuanfang eines Lebens in Würde
  2. Die Geschiedenen: Um Aufnahme und Hilfe in den christlichen Gemeinden

März

  1. Wissenschaftler: Ihr Dienst am Wohl der Menschen
  2. Evangelisierung: Für die Wertschätzung des Beitrages der Frauen

April

  1. Die Schöpfung – sie ist ein Geschenk Gottes: Die Schöpfung als Geschenk wahrnehmen, das dem Menschen von Gott anvertraut ist
  2. Für die verfolgten Christen: Um den spürbaren Trost des Auferstandenen und die Solidarität aller Kirchen.

Mai

  1. Für die Leidenden: Um Zuwendung gegenüber Kranken und Armen
  2. Offenheit für die Frohe Botschaft: Maria stärke die Bereitschaft zum Bekenntnis für Christus

Juni

  1. Für Immigranten und Flüchtlinge: Sie mögen mit Respekt empfangen und aufgenommen werden
  2. Die Berufung: Die Begegnung mit Christus führe junge Menschen zum Priesterberuf oder zu einem Leben im Orden

Juli

  1. Politische Verantwortung: Als eine Form der Liebe verstehen und praktizieren
  2. Die Armen Lateinamerikas: Für eine geschwisterliche Gesellschaft

August

  1. Freiwilligendienste: Um großzügigen Dienst für die Notleidenden
  2. Die Ausgegrenzten: Zu Nachbarn der am Rande Lebenden werden

September

  1. Chancen für die Jungen: Ihr Zugang zu Bildung und Arbeit
  2. Die Katechisten: Ihr Leben bezeuge ihre Hoffnung 

Oktober

  1. Menschenhandel: Dieser Form der modernen Sklaverei möge der Boden entzogen werden
  2. Mission in Asien: Für den missionarischen Geist in den Gemeinden Asiens

November

  1. Der Dialog mit Andersdenkenden: Für das persönliche Gespräch mit Menschen anderer Weltanschauungen
  2. Die Pfarrer: Ihre Liebe zu den Menschen verlebendige ihre Hoffnung

Dezember

  1. Die Erfahrung von Gottes Barmherzigkeit: Gott hört nicht auf, uns zu verzeihen
  2. Die Familien: Die Geburt Christi sei ihnen ein Zeichen der Hoffnung

Gebetsmeinungen von Papst Benedikt für 2014

November

  1. Für die Einsamen: Sie mögen die Nähe Gottes spüren
  2. Für eine weise Begleitung der Seminaristen und der jungen Ordensleute.

Dezember

  1. Die Geburt des Erlösers bringe allen Menschen guten Willens den Frieden.
  2. Für die Eltern, die ihren Kindern die Frohe Botschaft weitergeben