Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. (Mt 10,27)

 

 

 

 

Pfarrei-Wallfahrt nach Assisi und Loreto vom 27. September bis 2. Oktober 2021

assisi 2

Programm

27. September, Montag

  • Hl. Messe in St. Mauritius
  • Abfahrt am Pfarreizentrum St. Mauritius mit dem Reisebus
  • Ankunft in Assisi im Domus Laetitiae

28. September, Dienstag (Assisi)

  • Hl. Messe, Besichtigung der Reliquie des Seligen Carlo Acutis in Santa Maria Maggiore und Begegnung mit Bischof Sorrentino
  • Mittagspause
  • Besuch der Basilika des Heiligen Franziskus, anschliessend Stadtbesichtigung von Assisi

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29. September, Mittwoch

  • Besuch der Basilika Santa Maria degli Angeli mit der Porziuncola und Rivotorto, die erste Unterkunft des Hl. Franziskus nach der Gründung des Ordens Mittagspause
  • Exkursion zu den franziskanischen Heiligenstätten: durch den Wald des Hl. Franziskus zum eindrucksvollen Kloster San Damiano und in der Oberstadt von Assisi zur Kathedrale San Rufino (Taufkirche des Hl. Franziskus und der Hl. Klara)
  • Abends Abfahrt von Assisi in die Marken

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30. September, Donnerstag (Loreto)

  • Exkursion zum Castello della Rancia und der Abtei von Fiastra inmitten eines wunderschönen Naturparks
  • Mittagspause
  • Aufenthalt in Loreto und Besuch der berühmten Basilika, in welcher das Heilige Haus und die Madonna von Loreto aufbewahrt sind

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1. Oktober, Freitag (Sirolo/Ancona)

  • Exkursion zur atemberaubenden Riviera del Conero, einer grünen Oase voller Weinberge, Wälder und Hügel, inkl. Schifffahrt von Numana aus, entlang einer der schönsten Küsten der Adria.
  • Mittagspause in Sirolo
  • Besuch in Ancona, der Hauptstadt der Marken, u.a. mit Besichtigung des grossen Hafens, des romanischen Doms von San Ciriaco und der romanischen Kirche Santa Maria della Piazza aus dem 10. Jahrhundert.

2. Oktober, Samstag

  • Rückfahrt von Sirolo nach Regensdorf

Leistungen und Preise Preis pro Person im Doppelzimmer:

  • 585 CHF (Maximal 45 Personen)

Im Preis enthalten sind folgende Leistungen:

  • Übernachtungen im Domus Laetitiae (Assisi), inkl. Frühstück
  • Übernachtungen im Hotel Beatrice (Sirolo/Marken), Halbpension
  • Reiseleitung für Assisi und Loreto/Sirolo
  • Busfahrten Regensdorf-Assisi-Marken- Regensdorf
  • Schifffahrt von Numana aus entlang der Küste

Im Preis NICHT enthalten sind:

  • Getränke
  • Nötigenfalls Eintrittspreise
  • Mittag- und Abendessen in Assisi
  • Mittagessen in Sirolo/Loreto
  • Trinkgelder

Allgemeine Informationen und Anmeldung
Bitte beachten Sie:

  • Die Pilgerreise findet statt, soweit es die Reisebeschränkungen im Rahmen der Covid-19 Pandemie zulassen. Wie das letzte Jahr gezeigt hat, sind kurzfristige Änderungen (und damit auch eine Stornierung der gesamten Reise) leider jederzeit möglich. In diesem Fall werden wir Sie umgehend informieren.
  • Kurzfristige Änderungen des oben beschriebenen Programmes vor Ort sind möglich.
  • Als geistliche Begleitung wird Pfarrer Remo Eggenberger an der Reise teilnehmen.
  • Informationen zur Reise erfahren Sie im Sekretariat (043 388 70 20) zu den gegebenen Öffnungszeiten oder auf unserer Website.

Anmeldung zur Reise:
Die Anmeldung zur Pilgerreise erfolgt bequem über unsere Homepage (das Anmeldeformular wird ab dem 15. März hier aufgeschaltet) oder persönlich im Sekretariat zu den regulären Öffnungszeiten. Die Bezahlung kann dabei in bar im Sekretariat erfolgen oder per Direktüberweisung (die Kontodaten werden im Anmeldeformular auf der Homepage angegeben oder Sie erhalten einen Einzahlungsschein im Sekretariat). Eine Anmeldung per Email oder Telefon ist NICHT möglich.

Anmeldefrist: 15. März bis 30. Juni 2021

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und stehen Ihnen für allfällige Fragen jederzeit zur Verfügung.

Hausbesuche in der Fastenzeit

hausbesucheBedürftigen und einsamen Menschen möchten wir in dieser Fastenzeit besonders nahe sein. Gerne besucht Sie jemand aus unserem Pfarreiteam.

Wenn Sie an einem Besuch interessiert sind, können Sie sich mittwochs von 10.00 bis 12.00 Uhr telefonisch bei Frau Zaja melden (043 388 70 42) oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Falls Sie einen Besuch des Pfarrers wünschen, melden Sie sich bitte direkt unter 043 388 70 30.

Godly-Play zur Fastenzeit

GP Logo neu buntGeheimnisvoll ist sie, diese spezielle Zeit, die am Aschermittwoch beginnt. Was steckt dahinter? Wieso dauert sie so lange? Und warum ist in der Kirche plötzlich so viel violett? Nach Godly-PlayArt ergründen wir diese Geheimnisse. Leider müssen wir uns wieder auf eine virtuelle Begegnung einstellen: Wir schalten die Godly-Play-Darbietung plus Zusatzmaterial auf unserer Website auf – und hoffen darauf, dass Familien das Angebot nutzen und miteinander ins Gespräch, ins Fragen und ins Gebet kommen.

Das Kigo-Team

 

Kreuzwegandachten in der Fastenzeit

kreuzweg

Kreuzwege haben eine jahrhundertealte Tradition. Im Mittelalter begann man damit, den Leidensweg Jesu bis zum Kreuz bildlich darzustellen. Es war damals eine Zeit der verheerenden Kriege, Krankheiten und Hungersnöte. Im leidenden Christus sah man Gott, der mit den Menschen im wahrsten Sinn des Wortes mit-leidet, der die Not der Menschen mit-erlebt und ihnen auch im schlimmsten Leid nahe ist.

Um 1600 schliesslich kristallisierten sich die 14 Stationen heraus – in inhaltlicher Anlehnung an die Bibel, aber auch an bestehende christliche Traditionen. So sind die Begegnung Jesu mit seiner Mutter, die Darreichung des Schweisstuches und der dreimalige Fall unter dem Kreuz nicht in den Evangelien zu finden.

Während der Fastenzeit laden wir zu den Kreuzwegandachten ein, die wir ab dem 19. Februar (bis 26. März) immer freitags um 15.00 Uhr in der Kapelle beten werden.

Letzter Mauritius-Tisch – Abschied von Frau Pia Gribi

Am 9. Dezember 2020 fand unser letzter Mauritius-Tisch statt. Viele Pfarreiangehörige und Gäste kamen, um das letzte Mal das feine Menü von der gelernten Köchin Pia Gribi zu geniessen, und Danke zu sagen für ihren Einsatz der letzten Jahre. Die einen dankten vor allem für jedes Mittagessen, welches sie in Gemeinschaft bei uns essen durften. Mütter dankten, weil sie es genossen haben, einmal nicht selber kochen zu müssen. Berufstätige kamen gerne einmal im Monat zum Mauritius-Tisch, statt in einem Restaurant oder einer Kantine Mittagessen zu gehen. Ein herzliches Dankeschön an Pia Gribi für die abwechslungsreiche und gesunde Kost, die jedes Mal mit viel Liebe und Können von Ihr und Ihrem Team serviert wurde. Pfarrer Eggenberger und der Kirchenpflegepräsident verabschiedeten offiziell Pia Gribi und Ihr Team und dankten diesem für den grossen langjährigen Einsatz.

Alle kennen den Mauritius-Tisch. Doch wie entstand er? Wessen Idee war es? Wie kam Pia Gribi zu uns als Köchin? Über diese Antwort weiss Pia Gribi am besten selber Bescheid. Anbei ein paar Worte von Ihr an uns:

Anfang 2014 habe ich Pfarrer Remo Eggenberger seit langem wieder einmal im Gschenkshüsli in Hüttikon, Verein Helfen sie helfen, angetroffen. Er hatte bei diesem Wiedersehen die spontane Idee vom Mauritius-Mittagstisch gehabt. Da sich bei mir zu diesem Zeitpunkt überraschenderweise eine berufliche Veränderung ergab, hatte ich für dieses Projekt zugestimmt und hatte mich richtig darauf gefreut. Schon im Mai im gleichen Jahr haben wir das erste Mal für den Mauritius-Mittagstisch gekocht. Ohne meine Helferinnen hätte ich es jedoch nicht geschafft. Von diesem Moment an haben wir viele Stunden miteinander gerüstet, gehackt, gekocht, abgewaschen, aufgeräumt, und haben viele treue Gäste bewirten dürfen.

Am Anfang waren es 25 Personen, die zum Mauritius-Tisch essen kamen. Wir machten den Mauritius-Tisch ohne Voranmeldung. So war es jedes Mal eine Überraschung, wieviel Gäste kamen: 25, 30, 40 oder 50. Dabei vertrauten wir ganz auf Gottes Vorsehung. Unser Vertrauen wurde belohnt; die Proportionen der Mahlzeiten stimmten jedes Mal. Dafür sind wir Gott immer sehr dankbar gewesen!

Doch jetzt nach 6 ½ Jahren beginnt bei mir ein neuer Lebensabschnitt. Mein Mann und ich verkauften unser Haus und zogen in eine Wohnung. Seit einem Jahr bin ich in der Kirchenpflege meiner Pfarrei und möchte meine ganzen Kräfte dort einsetzen. Deshalb habe ich mich entschieden, mit dem Mauritiustisch aufzuhören.
Die lieben Gäste vom Mauritius-Tisch und alle HelferInnen sind mir in dieser gemeinsamen Zeit sehr ans Herz gewachsen. Regula, Letizia, Eva und Antonella. Es war einfach eine gute Zeit!

Pia Gribi und Barbara Schönbucher

Materialien zum Kindergottesdienst vom 17.01.2021

Die Geschichte von einem ganz besonderen Fischer

Leider können wir den Kindergottesdienst heute wieder nicht live durchführen. Deshalb könnt ihr hier nun selbst die Geschichte anschauen, lesen oder etwas dazu basteln. Viel Spass und auf bald!

Galiläa ist ein sehr trockeneres und heisses Stück Land in Israel. Dort liegt der See Genezareth. Er ist sehr gross und sehr tief. Aus seiner Tiefe gibt er Wasser zum Trinken für die Menschen, die Pflanzen und die Tiere. Und seine Fische geben den Menschen Nahrung. Aus seiner Tiefe empfangen die Menschen, was sie zum Leben brauchen.

Am Ufer des Sees lag die Stadt Kafarnaum. Die Fischer waren müde zurückgekehrt und flickten ihre Netze: Simon, Jakobus, Johannes und andere. Sie waren enttäuscht, denn sie hatten nichts gefangen.

Auch Jesus war in der Stadt. Die Leute kamen von überall her, um ihn zu sehen und zu hören. Sie fragten sich: «Wer ist dieser Jesus? Kann man ihm glauben?» Da setzte sich Jesus in Simons Boot und sprach zu den Menschen am Ufer, so dass als ihn hören konnten.

Dann sagte er zu Simon: «Fahr hinaus auf den See, fahr in die Tiefe und wirf die Netze aus.» Das kam Simon unmöglich vor: «Meister, wir haben die ganze Nacht umsonst gefischt. Jetzt am hellen Tag werden wir erst recht nichts fangen.» Und doch fuhren sie auf den See hinaus. Und wisst ihr was geschah? Auf einmal waren da so viele Fische, dass die Netze fast zerrissen. Die Netze waren so schwer, dass die Fischer aus dem anderen Boot helfen mussten.

Als die Boote voller Fische waren, da verspürte Simon auf einmal einen richtigen Schrecken. Er sagte zu Jesus: «Herr, ich bin nicht gut genug für dich». Jesus aber meinte: «Fürchte dich nicht! Ich möchte, dass du von nun an mit mir gehst. Du sollst keine Fische mehr fangen, sondern dich um Menschen kümmern und ihnen von Gott erzählen.»

Als sie Ihr Boote und die Fische an Land brachten, da merkten die Leute am Ufer, dass draussen in der Tiefe etwas Wichtiges passiert sein musste. Sie verstanden es nicht, doch von dem Tag an ging Simon mit Jesus. Und von nun an erhielt er den Beinamen Petrus. Auch Jakobus und Johannes folgten ihm. Diesmal hatten Sie keine Boote und keine Netze. Es war ein ganz neuer Weg für sie. Jetzt sollten sie Menschen fischen, Menschen finden für Gott.

Ergründungsfragen zur Geschichte:
Ich frage mich ,was euch das Liebste ist in der Geschichte?
Was meint ihr, was könnte das Wichtigste in der Geschichte sein?
Ich frage mich, wo du in der Geschichte vorkommst. Erzählt die Geschichte etwas von dir?
Könnten wir etwas weglassen und hätten wir immer noch alles, was wir für die Geschichte brauchen?

Mit dieser Anleitung könnt ihr ein Boot aus Papier falten und die Geschichte nachspielen.:

Vielleicht habt ihr ein paar Figuren aus Holz, Lego oder Playmobil, die für Jesus, Simon, Jakobus, Johannes und die Leute von Kafarnaum stehen könnten.

Einen schönen Sonntag euch und euren Familien!

Blühende Hl. Barbara-Zweige

Pünktlich zu Weihnachten blühten auch dieses Jahr wieder die Hl. Barbara-Zweige. Nach traditionellem Volksglauben bedeutet dies den Segen Gottes & Glück (Glückseligkeit) fürs kommende Jahr.

Wie eine mutige, junge Frau den Brauch der Barbarazweige begründete, erzählen verschiedene Legenden. Daraus entstand eine reiche Tradition rund um die heilige Barbara. Sie starb im Jahr 306 für ihren Glauben. Ihr Gedenktag liegt am Beginn des neuen Kirchenjahres am 4. Dezember.

Der letzte Hl. Barbara-Tag traf auf den Herz-Jesu-Freitag am 4. Dezember und somit auf den Gottesdienst im Altersheim. Die Bewohner hatten sichtlich Freude über die gesegneten Kirschbaum Zweige, die traditioneller Weise am 4. Dezember in eine mit lauwarmem Wasser gefüllte Vase gestellt werden. Natürlich vertrauen wir nun alle auf die Fürbitte und den Beistand der Hl. Barbara fürs kommende Jahr.

Die Hl. Barbara gehört zu den 14 Nothelfern und ist Patronin der Türme, Festungsbauten und der Artillerie; Geologen, Architekten, Maurer, Steinhauer, Zimmerleute, Dachdecker des Bergbaus und der Bergleute, um nur einige davon aufzuzählen.

Das berühmteste ist wohl, dass die Hl. Barbara Patronin des Bergbaus und der Bergleute ist. Dies erlebten wir auch hier bei uns als die zweite Röhre vom Gubrist gebaut wurde. Bevor nicht die Statue der Hl. Barbara in den Tunnel hineingebracht wurde, die feierlich von Pfarrer Eggenberger während einer Eucharistiefeier in Anwesenheit der Tunnelbauer gesegnet wurde, begann man mit der Arbeit nicht. Die erste Sprengung fand erst danach statt, im Glauben, dass nun alle besser geschützt sind.

Barbara Schönbucher

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