Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. (Mt 10,27)

 

 

 

 

Orgelkonzert zum 2. Adventssonntag, 9. Dezember 2018

Herzliche Einladung zum Orgel Konzert am zweiten Adventsonntag um 17.00 Uhr
Maranatha, komm Herr Jesus!

Das Programm des Konzertes hat als Leitfaden das nahe Kommen Jesu, was genau zum Advent passt. Jedoch geht es auch um Sein zweites Kommen... darum rufen wir: Maranatha! Sein Kommen als Emmanuel ­Gott mit uns­ erfolgte durch das „JA" der Jungfrau Maria, deshalb läuft dieser musikalische-­inhaltliche Faden auch durch sie. Genau dies will die besondere Ikone auf dem Titelbild (Muttergottes vom Zeichen) zum Ausdruck bringen.

Der gregorianische Choral „Ave Maris Stella“ ist die marianische Komplet Antiphon ­neben „Alma Redemptoris Mater“­ der Adventzeit. Davon hören wir zwei Orgelbearbeitungen, von Girolamo Frescobaldi und Jean Titelouze. Auch von Titelouze die Orgelbearbeitung eines anderen Gregorianischen Chorals des Advents, „Conditor alme siderum“, Hymnus der Vesper.

„Nun komm, der Heiden Heiland“ ist ein Adventslied Martin Luthers (1483–1546), das auf den altkirchlichen Hymnus “Veni redemptor gentium“ des Ambrosius von Mailand (339–397) zurückgeht. Der Lutherchoral war jahrhundertelang das lutherische Hauptlied der Adventszeit und ist vor allem in der Barockzeit unzählige Male für Orgel, Chor und andere Besetzungen bearbeitet worden. Von Johann Sebastian Bach und Nicolaus Bruhns hören wir im Konzert einige Choralbearbeitungen für Orgel.

Die Ikone „Muttergottes vom Zeichen“

ikoneDie Ikone der Muttergottes vom Zeichen ("Znamenie") ist eine der ältesten Mariendarstellungen. Wir sehen die Allheilige Gottesgebärerin mit zum Gebet erhobenen Händen und vor ihrer Brust manchmal in einer Art Medaillon Christus, mit der rechten Hand segnend, in der linken Hand eine Schriftrolle, als Zeichen, dass Er das fleischgewordene Wort Gottes ist. Sie zeigt höchstwahrscheinlich Maria bei der Verkündigung durch den Engel. Es ist der Augenblick, in dem sie spricht: "Mir geschehe nach deinem Wort", und dieses Wort in ihr Fleisch anzunehmen beginnt. Hier erfüllt sich die Weissagung des Propheten Jesaja, welche diese Ikone verkörpert: „Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben“. (Jes 7,14).

Maria ist das Zeichen, das Gott der Menschheit schenkt, um Hoffnung und Erlösung in die Welt zu bringen. Maria ist die „Muttergottes vom Zeichen“, die den Sohn, der von der Menschheit erwartet wird, empfängt und gebärt, damit er Heil unter alle Völker bringt. Seine volle Erfüllung findet das von Jesaja angekündigte Zeichen in der Geburt des Gottessohnes aus der Jungfrau Maria. Gott schenkt allen Völkern sein Heil und erweist sich als der „Gott mit uns“ für alle Menschen. Jeder Mensch kann Gottes rettende Gegenwart erfahren. Die Gottesmutter wird in der Ostkirche manchmal als Platytera (größer als der Himmel) bezeichnet, weil sie den in ihrem Schoß getragen hat, den die Himmel nicht fassen können. Die drei Sterne auf dem Gewand symbolisieren ihre Jungfräulichkeit vor, während und nach der Geburt Jesu Christi.

Die Ikone erinnert uns daran, dass sich hier noch im Leib seiner jungfräulichen Mutter, eingeschlossen in die Entsagung dieser Welt und gekleidet in die Erbärmlichkeit und Einfachheit des menschlichen Fleisches, der Hohepriester des neuen Bundes verbirgt: Christus, der König der Könige und Herr der Herren, Immanuel, Gott mit uns.

Mögen diese Ikone und das Programm des Konzertes uns helfen, das Leben, das von Gott kommt, zu Gott zurückgeht und Gott gehört, als ein kostbares, unantastbares Gut zu schätzen, schützen und für das Kommen des Reichs Gottes einzusetzen.

Die Kollekte dieses Konzertes wird für den Verein „Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind“ eingezogen, welcher sich ganz fest für das Leben des Kindes im Mutter Leib – siehe Ikone engagiert.

Vergelt's Gott für Ihre Spende!

Flyer 1

 

 

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 4. Dezember 2018

abstimmungAn der Kirchgemeindeversammlung vom 04. Dezember 2018 wurde genehmigt/gewählt:

1. Budget 2019 Aufwand: Fr. 2‘819‘840.- Ertrag: Fr. 2‘890‘470.- Ertragsüberschuss: Fr. 70‘630.-

2. Festsetzung des Steuerfusses 2019 auf 10%

3. Ersatzwahl eines KPF-Mitgliedes für die Amtsperiode 2018-2022: Herr George Robert Christian

Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Minervastrasse 99, 8032 Zürich,
- wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert fünf Tagen und
- im Übrigen wegen Rechtsverletzungen sowie unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes innert 30 Tagen
schriftlich Rekurs erhoben werden.

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung können Sie ab Ende nächster Woche hier herunterladen. 

Die Kirchenpflege

Das neue "Chilefaischter" ist soeben erschienen!

Vor dem Advent erscheint jeweils die Jahreszeitschrift «Chilefaischter» unserer Pfarrgemeinde. Sie erzählt aus dem Pfarreileben des vergangenen Jahres und stellt Gruppen und Mitarbeitende vor.

Um die Zeitschrift gestalten zu können, sind wir auf Ihre Beiträge angewiesen. Wir danken allen, die uns immer wieder einen Artikel zur Verfügung stellen.

Wir freuen uns über Feedback und Anregungen direkt an das Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und wünschen Ihnen viel Freude mit dem «Chilefaischter»!

Das Redaktionsteam

chilefaischter2018

Friedenslicht Ankunft in unserer Pfarrei am Sonntag, 16. Dezember 2018

Ab 18.30 Uhr Eintreffen des Friedenslichtes in unserer Pfarrei St. Mauritius. Das Licht kann bis am 25. Dezember 2018 in unserer Kapelle abgeholt werden. Kerzen stehen zum Kauf in der Kapelle zur Verfügung.

Friedenslicht 2018 in der Schweiz - Vorfreude auf: «Ein Funke Hoffnung»

friedenslichtDas Friedenslicht in der Schweiz darf sich seit 25 Jahren einer grossen Tradition und Beliebtheit erfreuen. Jedes Jahr schliessen sich mehr Stützpunkte dem nicht kommerziellen und konfessionell unabhängigen Brauch an und verteilen die Botschaft des Weihnachtsfriedens im ganzen Land von Hand zu Hand. Die diesjährigen Hauptstützpunkte werden Zürich, Basel, Fribourg und Luzern sein.

Das Friedenslicht, in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet, wird auch dieses Jahr am dritten Adventssonntag, dem 16. Dezember 2018, zeitgleich in den Hauptstützpunkten empfangen. Von da aus wird das kleine Licht, das im Einzelnen so viel Hoffnung und Freude bewirken kann, in tausende Haushalte, Vereine, politische Gemeinden, Kirchgemeinden, Alters- und Pflegeheime und Jugendvereine in der ganzen Schweiz weitergetragen. Sie organisieren verschiedenste kreative, lokale Anlässe in der ganzen Schweiz (www.friedenslicht.ch). Das Friedenslicht Schweiz ist auch dieses Jahr Teil der interkontinentalen Bewegung unter dem Patronat des ORF Oberösterreich mit Aktivitäten in über 30 Ländern der Welt.

friedenslicht2Was bedeutet das Motto 2018 «Ein Funke Hoffnung»? Mit jedem Lichtlein, mit jedem Friedenslicht-Funke, soll in der Weihnachtszeit und darüber hinaus ein Impuls der Liebe und des Dialogs ausgelöst werden. Es soll möglichst viele Menschen für ein friedvolles Miteinander und zu unvoreingenommenen, grenzenlosen Begegnungen zwischen Mitmenschen aller Kulturen, Religionen und Hautfarben sowie Gesunden und Kranken motivieren. Das Friedenslicht ist auch ein Herzensöffner, um «Danke» zu sagen, um «Verzeihung» zu bitten oder einem Kranken «gute Besserung» zu wünschen.

HGU-Eröffnungsgottesdienst und Tag der Völker

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Am 11. November konnten wir zusammen mit unseren HGU-Kindern und ihren Eltern den Eröffnungsgottesdienst und den Tag der Völker feiern, was gleichzeitig der Start ins neue HGU-Jahr bedeutete.

Nach dem Gottesdienst erwartete uns alle ein reichhaltiger Apéro mit Speisen aus verschiedenen Ländern.

Herzlichen Dank an alle fürs Mitfeiern und Mitbeten im Gottesdienst, die mitgebrachten Speisen und ihre Mithilfe an den jeweiligen Ländertischen. Dank ihrer Unterstützung wurde der Anlass zu einem gemeinschaftlichen und völkerverbindenden Erlebnis.

Pfarrer Remo Eggenberger
HGU-Verantwortliche: Linda von Arx und Astrid Zinggeler und die HGU Frauen

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Roratefeiern und Marienmessen im Advent 2018

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Früh am Morgen versammelt man sich zum gemeinsamen Gottesdienst. Es erhellen nur Kerzen den Raum und tauchen ihn in ein warmes Licht – als Zeichen dafür, dass Jesus das Licht der Welt ist und wir seine Ankunft erwarten.

Der Name Rorate leitet sich her von Versen des Propheten Jesaja: «Rorate coeli desuper, et nubes pluant justum» (Jes 45,8), also «Tauet, ihr Himmel, von oben! Ihr Wolken, regnet herab den Gerechten!» Dieser Anruf ist Teil jeder Rorate-Feier, aber auch der Messfeier des 4. Adventssonntags.

Ursprünglich ist der Rorate-Gottesdienst eine Messe, die zu Ehren der Gottesmutter Maria gefeiert wird. Seit dem Zweiten Vatikanum ist eher der generelle Aspekt des Advents in den Mittelpunkt gerückt. Rorate-Gottesdienste können im Advent bis zum 16. Dezember gefeiert werden, danach beginnen die sieben Tage der unmittelbaren Vorbereitung auf das Weihnachtsfest mit speziellen Anrufen, den so genannten O-Antiphonen.

In der kath. Kirche Regensdorf feiern wir an folgenden beiden Tagen um 6 Uhr Rorategottesdienste: 

Samstag, 8.12.2018: Hochfest Maria unbefleckte Empfängnis, 6.00 Uhr Rorate, anschl. Frühstück

Samstag, 15.12.2018: 6.00 Uhr Rorate, anschl. Frühstück

Ministranten aus Regensdorf bei Radio Maria

schutzengelAm 3. November waren drei Ministranten aus Regensdorf erneut zu Gast bei Radio Maria Schweiz wo sie mit Pater Rolf-Philipp Schönenberger (Präsiident des Hilswerk "Triumpf des Herzens" Osteuropahilfe) über Schutzengel gesprochen haben. 

Die Sendung ist auf der Website von Radio Maria Schweiz als Podcast verfügbar. Hier der Link zur Sendung: 

https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?info=201811031330&title=Jugendsendung