Die Kirchenstiftung das unbekannte Wesen und trotzdem ist dieses seit jeher allgegenwärtig. Auszug aus der Stiftungsurkunde vom 31. Oktober 1958 – sozusagen die "Geburtsstunde" der Pfarrei St. Mauritius im Furttal:

«Die Stiftung bezweckt der römisch-katholischen Kirche die Ausübung des Gottesdienstes und der Seelsorge im Gebiete der zürcherischen Gemeinden Regensdorf, Dällikon, Dänikon *) sowie den römisch-katholischen Einwohnern dieses Gebietes die Erfüllung ihrer kirchlich-religiösen Pflichten zu ermöglichen durch
1. die Übernahme zu Eigentum und den Unterhalt der Liegenschaft, welche dem Dioecesan-Kultus-Verein Chur zurzeit im Gemeindebann Regensdorf ZH gehört;
2. den Bau einer St. Mauritius-Kirche in Regensdorf und allfälliger weiterer kirchlicher Zweckbauten;
3. die Beschaffung von Mitteln und deren Verwaltung für die Ausübung des Kultus sowie für die Bedürfnisse der römisch-katholischen Religion und Seelsorge im Gebiet der züricherischen Gemeinden Regensdorf, Dällikon, Dänikon *).»

*) heute umfasst das Tätigkeitsgebiet alle zürcherische Gemeinde des Furttals (Boppelsen, Buchs, Dällikon, Dänikon, Hüttikon, Otelfingen und Regensdorf)


Mit dem Inkrafttreten des neuen katholischen Kirchengesetzes im Jahre 1964 brachte für den ganzen Kanton Zürich die öffentlich-rechtliche Anerkennung von katholischen Kirchgemeinden. Viele schwierige finanzielle Angelegenheiten, um die sich vorher die Kirchenstiftung St. Mauritius kümmern musste, wie z.B. Bereitstellung von Räumlichkeiten für den Gottesdienst (erster Spatenstich zum Bau des heutigen Mauritiussaals und des alten Pfarrhauses erfolgte am 19. Juli 1959), wurden in die Hände der Kirchgemeinde gelegt. Heute ist die Kirchgemeinde für die Finanzierung, den Betrieb & Unterhalt sowie für den Werterhalt aller Gebäulichkeiten zuständig.

Aktuell beschränken sich die Aktivitäten der Kirchenstiftung auf die Beschaffung und den Unterhalt der liturgischen Gewänder und Gerätschaften sowie die Unterstützung sozialer Projekte im In- und Ausland. Dazu gehört auch das Einsammeln des jeweiligen Türopfers und das Weiterleiten an die vorgesehenen Institutionen und Projekte, das Verwalten der Antonius- und Kerzenkasse sowie der Mess-Stiftungen für Verstorbene.

Organ der Stiftung ist der Stiftungsrat. Gemäss Stiftungsurkunde üben die Vorstandsmitglieder ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus und beziehen kein Honorar. Dem Stiftungsrat gehören an:

 Pfarrer Remo Eggenberger  Präsident
Francesco Lapolla  Aktuar
 Thomas Egger  Rechnungsführer
 Giovanni Catania  Mitglied
 Eva Zach  Mitglied